Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.
Jesaja 55, 12
"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.
Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.
Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch.
Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.
Ihr
Neueste Beiträge
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Die Gruppe, die an unserem Urlaubsstrand angespülte Dinge sammelt, findet natürlich nicht nur Schönes. Vor allem Abfall ist immer wieder dabei. Ganz viel Plastik. Flaschen, Kabelbinder, Tüten, einfach alles.
Aber das soll jetzt kein Vortrag darüber werden, dass wir die Schöpfung bewahren sollen und nicht so viel Müll wegschmeißen sollen.
Ich frag mich eher: Was wird eines Tages von uns bleiben? Nur Plastikmüll? Oder ist da noch mehr? Manche bauen Häuser oder pflanzen Bäume. Andere bringen einfach nur einen guten Gedanken in die Welt, den ein anderer weiterträgt. Vielleicht ein Lächeln. Vielleicht ein ehrliches Danke. Vielleicht ein Wort, das einem Menschen neuen Mut gibt.
Lecker: Eine Pizza vier Jahreszeiten! Frühling, Sommer, Herbst und ... Kirche?
Manchmal könnte man wirklich meinen, die Kirche sei im „Winter“ angekommen. So viele Probleme, Austritte, schwindender Glaube und vieles mehr.
Aber mal ehrlich: Auf der Pizza schmeckt uns der „Winter“ doch auch! (Ok, nicht alle mögen Artischocken und Oliven, aber das ist ja mit Kirche ganz ähnlich.)
Was macht Glaube und Kirche für die Menschen wieder schmackhaft?
Wie schmeckt dir selbst Kirche am besten?
Was würdest du dir wünschen?
Wir laden dich ein, gemeinsam mit uns und mit der Band MehrBlick darüber nachzudenken, zu reden, zu fragen, vielleicht neue Zutaten zu entdecken.
Denn: Auch der Winter kann schön sein! Und danach kommt immer ein Frühling.
Wir freuen uns auf dich und deine Ideen!
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An unserem Urlaubsort gibt’s eine Gruppe, die Gegenstände sammelt, die am Strand angespült werden. Einmal haben sie einen alten rostigen Fahrradschlüssel gefunden.
Und bei mir fängt schon das Kopfkino an: Ein Kind, das weinend am Strand steht, denn der blöde Schlüssel ist weg und es kommt nicht mehr so leicht nach Hause. Katastrophe! Eltern schimpfen.
So wie der Schlüssel aussieht, dürfte das Kind von damals inzwischen vielleicht selber Kinder haben und das alles schon lang vergessen haben.
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Am Strand liegen sie oft: Die Wellhornschnecken. Vielleicht habt ihr welche aus dem Urlaub mitgebracht. Ein spiralförmiges Gehäuse, das in eine Richtung spitz zuläuft. Total schön.
Ein bisschen ist das wie unser Leben. Die Kindheit ist die Basis, breit, aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch schon etwas angeknackt. Und dann geht’s halt nicht immer gradlinig nach vorne. Sondern in Windungen. Eins baut auf das andere auf. Nervig, so ein Leben. Könnte doch alles viel einfacher sein. Aber mal ganz ehrlich: Wenn die Wellhornschnecke ihr Gehäuse komplett gerade ausbreiten würde – wäre es dann noch so schön?
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So, Urlaub ist rum, da bin ich wieder! Schön war’s am Strand in Holland.
Kennt ihr diese länglichen Muscheln, die ganz häufig am Strand liegen? Also, jedenfalls dachte ich, das sind Muscheln. Weit gefehlt.
Diese länglichen Dinger, die kommen von Sepia. Tintenfischen. Die Sepia trägt ihr "Skelett" nicht innen, sondern außen mit sich herum. Nach ihrem Tod bleibt dieses helle Kalkstück übrig, das ewig am Strand liegt. Tja, da lag ich wohl völlig daneben.
Wie oft sehen wir Dinge und verstehen sie nicht wirklich. Manchmal jahrzehntelang. Ehrlich: Habt ihr das gewusst?
Der zweite Teil der „Monk and Robot“-Serie: Dex und Mosscap begeben sich gemeinsam ins Gebiet der Menschen, die schon ganz gespannt sind, den ersten Roboter nach zweihundert Jahren zu erleben.
Dex’ Tätigkeit wandelt sich grundlegend. Ser ist nicht mehr „Tee-Mönch“, sondern eigentlich nur noch Begleiter von Mosscap. Ser klärt kulturelle Missverständnisse auf, erklärt, dass es eigentlich kein wirkliches Geld mehr gibt, aber trotzdem eine Form von Geben und Nehmen.
Vor Jahrhunderten gab es auf dem Mond Panga offenbar eine ökologische Katastrophe. Die Menschen heute leben nach dieser Erfahrung in großem Einklang mit der Natur: Alles wird recycelt. Strom kommt ausschließlich aus regenerativen Energien. Die Gesellschaft ist eine andere als früher.
Ein interessantes Gedankenspiel von qntm (Sam Hughes): Was, wenn es Gegenstände oder auch Wesen gibt, zu deren Eigenschaften es gehört, dass wir sie nicht wahrnehmen? Oder besser gesagt: Dass sie unsere Sinne so verändern, dass wir sofort vergessen, dass sie da sind. Es bleibt unklar, ob es sich dabei wirklich um Lebewesen handelt oder lediglich um Naturphänomene oder gar um reine Ideen. Es scheint von allen Varianten etwas zu geben.
Eine Geheimorganisation, die „Unnamed Organisation“ oder „Antimemetics Division“ versucht, dieser Phänomene Herr zu werden, sie zu kategorisieren, die gefährlichen unter ihnen einzudämmen. Was sich ziemlich schwierig gestaltet, wenn man alles, was man erfahren hat, sofort wieder vergisst. Menschen verschwinden, ohne dass sich irgend jemand an sie erinnern würde. Ganze Einheiten der Organisation geraten in Vergessenheit. Niemand weiß so wirklich, ob es diese Bestrebungen schon seit Jahrtausenden gibt oder erst seit wenigen Jahrzehnten.
Fundstücke
Die Gruppe „Buitengewoon schoon“ geht regelmäßig am Strand entlang und sucht nach allem, was hier so angespült wird. Und dabei finden sie immer wieder ganz außergewöhnliche Dinge.
Zum Beispiel das hier.
(herumgeben)
Was meint ihr, wie alt diese Scherbe ist?
Wir wissen es nicht genau.
Wahrscheinlich ist es ein Griff einer Pfanne, etwa aus den Jahren 1250 bis 1300.
Jedenfalls ist es Jahrhunderte her, dass ein Mensch sie töpferte.
Und es ist Jahrhunderte her, dass ein anderer Mensch sie verlor. Oder sie zerbrach. Jedenfalls: Die Scherbe lag im Meer.
Eine unvorstellbar lange Zeit.
Und eines Tages wurde sie wieder angespült.
Hier, an diesem Strand.