Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.
Jesaja 55, 12
"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.
Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.
Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch.
Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.
Ihr
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Angespült
„Und siehe, es war sehr gut“. So heißt es in der Schöpfungserzählung.
„Buitengewoon schoon“ heißt eine Gruppe, die hier am Strand nach Fundstücken sucht. Einige davon sehen wir uns in diesen Tagen an. Letzten Sonntag waren’s Mammutzähne. Heute, hier am Strand, werden wir auch etwas zu entdecken haben. Buitengewoon schoon – außergewöhnlich sauber. Aber natürlich schwingt da auch unser deutsches Wort „schön“ mit. Und, darauf hat mich Rini aufmerksam gemacht: Buiten gewoon schoon kann auch heißen: Draußen einfach sauber. Ja, es ist so einfach. Halten wir die Natur sauber – und schön. Da steckt so vieles drin, wenn wir jetzt an diesem wirklich außergewöhnlich schönen Strand auf Entdeckungstour gehen.
Buiten gewoon schoon – „Und siehe, es war sehr gut“.
Lasst uns diese Schönheit der Welt, die Schönheit dieses Strandes, heute entdecken, ihr ein wenig nachspüren.
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Immer wieder, wenn ich am Meer stehe, bin ich vollkommen fasziniert von dieser unbegreiflichen Weite. Das Meer: Es war schon vor Millionen Jahren da. Und es wird noch lange sein, wenn wir alle hier nicht mehr sind. Menschen standen vor Jahrtausenden an der Küste und haben aufs Meer geblickt, genau wie wir heute. Und Menschen stehen genau zur gleichen Zeit Tausende Kilometer entfernt an einer anderen Küste und schauen hinaus auf das gleiche Meer, das ewig zu wogen scheint.
Und manchmal, da spuckt dieses Meer Dinge aus, die es unendlich lange aufbewahrt hat. Nur ein großer Zufall ist es, wenn wir sie finden.
So wie dieses hier. Ich hätte darin gar nichts erkannt, muss ich ehrlich sagen. Rini sagt, es sind Mammutzähne.
Zähne von einem Wesen, das vor noch viel unvorstellbareren Zeiträumen lebte. Nur diese Zähne zeugen noch davon, was es war. Woanders fanden sich Knochen und unsere Urururvorfahren malten Mammuts an Höhlenwände. So alt ist das hier.
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So, lieber Lorenz, die Wagenkirche, na ja, das wird heute nicht so richtig. Wir nehmen aus der Garage auf, wo die Wagenkirche steht ...
... weil es draußen schüttet. Das Gewitter geht über uns gerade hinweg. Da können wir leider nicht losziehen.
Ja, so was Blödes. Aber wir haben trotzdem was gemacht. Wir haben die Kirche angekettet.
Angekettet, dass der Turm uns nicht auf den Kopf fällt. Nicht der Himmel auf den Kopf, sondern der Turm uns nicht auf den Kopf fällt.
- Weiterlesen über Wagenkirche: Die Sendung aus der Garage
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Jeanne ist 74 Jahre alt und hat vor kurzem ihren Mann verloren, die große Liebe ihres Lebens. Und nun merkt sie, dass sie mit ihrer kleinen Rente die liebgewonnene Wohnung nicht mehr lange wird bezahlen können. In ihrer Verzweiflung fasst sie den Entschluss, ein Zimmer unterzuvermieten. Am Ende werden es gleich zwei: Téo ist 18, Lehrling in einer Konditorei, und obdachlos. Er sucht ganz dringend eine Bleibe. Und auch Iris, 33 Jahre alt, ist verzweifelt: Sie ist aus einer toxischen Beziehung ins anonyme Paris geflüchtet, lebt aus dem Koffer, doch ihr wochenweise gemietetes Apartment wird plötzlich nicht verlängert und sie findet sich auf der Straße wieder.
So werden die drei ganz plötzlich eine Wohngemeinschaft. Wissen nicht so recht, was sie miteinander anfangen sollen. Erste zarte Versuche, sich gegenseitig zu verstehen, doch es dauert, bis sie sich langsam einander annähern.
Die Strecke der Steigerwaldbahn von Kitzingen nach Schweinfurt ist schon lange umstritten. Gerade liegt die Sache vor Gericht, da die Thüringer Eisenbahn GmbH die Strecke gerne wieder für Güterverkehr herrichten würde, der Freistaat Bayern sie aber nicht lässt. Von „Entwidmen und abreißen“ bis „Reaktivieren mit stündlichem Personenverkehr“ reichen die unversöhnlichen Positionen. Ich habe mich ja schon klar für eine Reaktivierung ausgesprochen und bin auch (mehr oder weniger passives) Mitglied im Förderverein Steigerwald-Express e.V. – das zur Transparenz.
Ich habe lange gezögert, mich zur aktuellen Diskussion zu äußern, aber mir geht es hier um mehr als um die Bahn. Mir geht es um sehr grundsätzliche Fragen nach Rechtsstaatlichkeit und den manchmal als „nervig“ empfundenen Einschränkungen und Verzögerungen.


