Willkommen
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Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach
Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach

Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.

Jesaja 55, 12

 

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.

Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.

Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch. 

Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.

Ihr

 

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Heiko Kuschel (Unterschrift)

Neueste Beiträge

veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Neue Prinzipalia für den Kirchsaal Gut Deutschhof

Schweinfurt-Gut Deutschhof. In einem festlichen Gottesdienst wurden im evangelischen Kirchsaal Gut Deutschhof neue, eigens für den Raum gestaltete Prinzipalia eingeweiht. Dazu gehören Altar, Kreuz, Taufstein, Osterkerzenständer und Lesepult.

Seit 18 Jahren wird die ehemalige Scheune als Gottesdienstraum genutzt. Bisher waren die genutzen Gegenstände eher aus unterschiedlichen Zusammenhängen zusammengekommen. Seit dem Erntedanksonntag prägt nun ein von der Münchner Bildhauerin Sabine Straub entworfenes Ensemble den Raum, das die Künstlerin kurz erläuterte: Alles ist beweglich und kann je nach Anlass unterschiedlich im Raum angeordnet werden. Die Fläche für die Taufschale kann wie eine Schublade unter den Altar geschoben werden, so dass dieser schmaler wird. Die Oberflächen der Elemente bestehen aus überschmiedetem Aluminium – einem eher kalten Material. Aus ihrem Inneren strahlt dagegen eine ginstergelbe Farbe, die auch von den neuen Sitzkissen aufgenommen wird. „Wenn man den Altar aufmacht, wird’s hell!“

Pfarrer Mulugeta Aga Giragn begrüßte die versammelte Gemeinde und die zahlreichen Gäste, darunter den landeskirchlichen Kunstreferenten Kirchenrat Helmut Braun, der die Entstehung der neuen Elemente jahrelang intensiv begleitet hatte. „Wir haben heute, am Erntedankfest, viel zu danken!“


veröffentlicht in: Stilvoll glauben am

veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
„Damit alle eine gute Zeit haben“

Schweinfurt. Zehn Jahre ist es her, dass sich einige evangelische Kirchengemeinden im Dekanat Schweinfurt zusammentaten, um die Verwaltung ihrer Kindertagesstätten gemeinsam zu organisieren. Was mit sechs Einrichtungen begann, umfasst heute fast alle evangelischen Kitas im Dekanatsbezirk. Beim Festakt wurde deutlich: Der Verbund „Ev.Kids“ hat nicht nur Verwaltungsabläufe verändert, sondern auch den Kita-Leitungen und den Kirchengemeinden neue Freiräume geschaffen.


veröffentlicht in: Wagenkirche am
Wagenkirche: Veränderungen

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Lorenz Hummel

Hallo Heiko! Schön, dass wir wieder zusammen mit der Wagenkirche unterwegs sind! - Sag mal, hast du es auch bemerkt?
Ähmm, was soll ich denn bemerkt haben?

Na, dass sich alles ändert. -

Morgens hängt zum Beispiel der Nebel über den Wiesen und dem Main …

Und es ist kälter geworden. Frühs kann man ohne Jacke gar nicht mehr raus ...

Ja, es wird langsam Herbst. Die ersten Bäume haben schon bunte Blätter und mittags brennt die Sonne nicht so stark, sondern ist eher angenehm …

Ich mag den Herbst mit all seinen bunten Farben und den vielen Früchten… Aber du hast vorhin gesagt, alles ändert sich. Wie hast du denn das gemeint?


veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

Vor etwas über einem Jahr, im Sommer 2025, wäre an Frauke Brosius-Gersdorf beinahe die Koalition aus CDU/CSU und SPD gescheitert. Die SPD hatte Brosius-Gersdorf für die Wahl zur Richterin am Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen. Doch dann begann eine außergewöhnlich harte und intensive Kampagne von ultrarechten Medien gegen ihre Person mit sachlich falschen oder extrem verzerrenden Aussagen über ihre politischen Positionen, insbesondere zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Möglicherweise ausgelöst durch die Annahme, Brosius-Gersdorf befürworte ein Verbot der afd (eine Annahme, die sie in ihrem Buch weder bestätigt noch dementiert).

Insbesondere innerhalb der Unionsfraktion wurden diese Kampagnen wahrgenommen und von einem nicht unerheblichen Teil der Abgeordneten offenbar nicht weiter hinterfragt, sodass sie das Bild der „linksextremen Kandidatin“ übernahmen und sie für unwählbar hielten. Das führte dazu, dass die Wahl wegen Uneinigkeit in der Unionsfraktion erst einmal kurzfristig abgesagt wurde und Frauke Brosius-Gersdorf später von der Kandidatur zurücktrat, damit nicht an dieser Frage die ganze Koalition zerfällt. Mittlerweile wurde jemand anderes an ihrer Stelle gewählt. Wer eigentlich? Das musste ich googeln, denn nur an ihrer Person hat sich die Diskussion dermaßen entzündet.

Wie es ihr persönlich mit all diesen Anfeindungen ging und was sie fachlich zu den verzerrten Darstellungen ihrer Positionen zu sagen hat, konnte man bisher weitgehend nur vermuten. Nun hat sie all das in einem Buch aufgeschrieben, das jedoch weit mehr ist als eine „Abrechnung“ mit diesen extrem belastenden Wochen.


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Pfarrerin Christhild Grafe wurde in ihre neue Pfarrstelle in Gochsheim eingeführt

Gochsheim. Eine alte Bekannte kommt zurück: Pfarrerin Christhild Grafe hat bereits von 1994 bis 2017 im Dekanat Schweinfurt gewirkt.  Anschließend führte ihr Weg nach Bogotá in Kolumbien, wo sie neun Jahre lang als Pfarrerin der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde San Mateo tätig war. Nun ist sie zurück im Dekanat Schweinfurt und übernimmt die Pfarrstelle „Mainbogen 3“ mit Sitz in Gochsheim. In einem feierlichen Gottesdienst wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und gesegnet. 

Dekan Oliver Bruckmann wies in seiner Einführungsansprache darauf hin, dass sich auch in Schweinfurt in diesen neun Jahren vieles geändert hat: Durch Kirchenaustritte und den demographischen Wandel gebe es weniger Gemeindeglieder und damit auch weniger finanzielle Mittel. Doch in allem Wandel bleibe der Auftrag, den Menschen in der Welt das Evangelium zu verkünden. „Du kannst auch unter anderen Bedingungen das Evangelium verkünden. Du bist richtig hier!“, so verwies er auf die Erfahrung der Pfarrerin im Ausland.


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Das Gebäude geht – die Gemeinde bleibt

Der 17. Dezember 2025 wird vielen in Oerlenbach und Umgebung als schwarzer Tag im Gedächtnis bleiben: Kurz vor Weihnachten zerstörte ein Schwelbrand die knapp 60 Jahre alte Friedenskirche. Äußerlich scheint das Gebäude weitgehend unversehrt, doch bis heute darf der Innenraum nur mit Schutzkleidung betreten werden.

Der Kirchenvorstand hatte lange mit der Entscheidung gerungen, doch auch angesichts zurückgehender Gemeindegliederzahlen war irgendwann klar: „Wir verabschieden uns von diesem Gebäude.“ Es soll demnächst abgerissen und das Grundstück voraussichtlich verkauft werden.

Viele versammelten sich also am 13. September 2026 vor dem Eingang der Kirche, um in einem bewegenden Gottesdienst Abschied zu nehmen, noch einmal zurückzublicken auf das, was war, und nach vorne zu schauen auf das Gemeindeleben in Oerlenbach, das mit diesem Tag natürlich nicht endet. Selbst der Himmel schien mitzutrauern – doch der Regen endete gerade rechtzeitig für den Gottesdienst.

Auch die Orgel war nicht zu retten gewesen, so begleitete Kirchenmusikdirektor Jörg Wöltche den Gottesdienst kurzerhand mit dem Akkordeon. Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk sprach von einem „einschneidenden Gottesdienst“ in stürmischen Zeiten. Sie erinnerte an die biblische Geschichte der Sturmstillung, wo die Jünger im Boot Todesangst hatten, während Jesus schlief. „Gut, wenn man in solchen schweren Situationen nicht alleine ist!“ Sie erzählte sichtlich bewegt von jenem Tag kurz vor Weihnachten, die Kirche samt Weihnachtsbaum schon festlich geschmückt. Nur weniges hatten sie retten können, unter anderem das Lektionar, den Abendmahlskelch, den Taufstein und das kleine Altarkreuz.


veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

Die „Wayfarer“ ist eine Art Tunnelbohrschiff, das Verbindungen zwischen weit entfernten Regionen der Galaxis herstellen kann, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Art „schwarzes Loch“, aber in jedem Fall eine Verzerrung der Raumzeit. Eine sehr herausfordernde, aber auch lukrative Aufgabe. Die überschaubare Besatzung besteht aus Mitgliedern verschiedenster Spezies sowie einer KI mit einer ganz eigenen Persönlichkeit.

Die Wayfarer bekommt einen überaus lohnenden, aber auch anspruchsvollen Auftrag und ist dafür ungefähr ein „Standard“ unterwegs, was wohl deutlich länger ist als ein Jahr auf der Erde. Unterwegs finden verschiedene Begegnungen statt – mit weiteren Spezies, mit Familienmitgliedern und Geliebten und vieles mehr. Nach und nach erfahren wir mehr über die Wesen an Bord des Schiffes. Ihre dunklen Geheimnisse, ihre Geschichte, ihre heimliche Liebe, die Besonderheiten ihrer jeweiligen Spezies, was sie bewegt und antreibt. Das ist eigentlich ähnlich wie bei „Monk & Robot“: Die Story selbst ist relativ einfach gestrickt, aber die Hintergründe, die Gedanken, die Motive der einzelnen Handelnden stehen im Vordergrund.


veröffentlicht in: Wagenkirche am
Wagenkirche: Urlaub im Alltag

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Heiko Kuschel

Lieber Lorenz, endlich sehen wir uns wieder! Das war jetzt eine lange Sommerpause. Ich hoffe, du hattest einen schönen und erholsamen Urlaub!

Ja, aber jetzt freu ich mich auch, dass wir endlich wieder hier zusammen mit der Wagenkirche unterwegs sind.

Ob sich die Schülerinnen und Schüler auch so freuen, nächsten Dienstag? Dann sind die Ferien rum.

Na ja, manche bestimmt. Aber andere hätten sicher gerne noch länger Ferien.

Ehrlich gesagt, ich auch. Aber dann würde mir halt doch auch was fehlen.


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Predigt: "Heute ist deinem Haus Heil widerfahren"

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Heiko Kuschel

Predigt am 14. Sonntag nach Trinitatis, 6.9.26, beim Brunchtime-Gottesdienst in der Auferstehungskirche Schweinfurt

„Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“, sagt Jesus.

„Heute“ – allein schon dieses Wort steht bei Lukas an ganz zentralen Stellen.

  • Lk 2,11: „Heute ist euch der Retter geboren.“
  • Lk 4,21: „Heute ist dieses Schriftwort erfüllt.“
  • Lk 23,43: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

Und in diesem kleinen Text kommt es gleich zweimal vor. Denn hier, in diesen paar Sätzen, geht es wirklich um alles:

„Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“, sagt Jesus.

Was für ein Wort! Dir und deinem Haus ist Heil widerfahren. Normalerweise nehme ich ja gerne die weniger altertümliche BasisBibel-Übersetzung. Da heißt es: „Heute bist du gerettet worden – zusammen mit allen, die in deinem Haus leben.“ Das finde ich auf der einen Seite klarer, aber in diesem „dir ist Heil widerfahren“ steckt so viel mehr!